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SPANIELS FÜR DIE JAGD - WILLKOMMEN BEIM JAGDSPANIEL-KLUB e. V.

Die MDV 2018 hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass Spaniels, die eine HP bestanden haben, auch auf einer GP geführt werden dürfen.

Dieser Beschluss hat allerdings im Vorfeld nicht wahrgenommene Probleme aufgeworfen. Die GP ist eine vielseitige Leistungsprüfung, auf der viel vom Hund gefordert wird.
Eine wichtige Forderung allerdings kann ein Spaniel mit bestandener HP möglicherweise nicht erfüllen: lautes Stöbern. Dies wurde aber bislang auf der GP vorausgesetzt, denn die zu dieser Prüfung zugelassenen Spaniels hatten alle auf den zuvor abgelegten Zuchtprüfungen ihren Spurlaut unter Beweis gestellt.

Um diesen MDV-Beschluss umsetzen zu können, war es
unerlässlich, einen Unterschied in der Beurteilung zwischen spurlauten Hunden und Hunden ohne nachgewiesenem Spurlaut zu machen. Dies soll nun durch den nachfolgenden Einschub erfolgen:

§39 Stöbern
........
[6) Ein Hund ohne im Vorfeld nachgewiesenem Spurlaut kann die GP nur im dritten Preis bestehen, es sei denn, er zeigt auf der Prüfung nachweislich einen Spurlaut oder Fährtenlaut.
(a) Jagt ein solcher Hund hinter sichtigem Wild nachweislich stumm, so ist in der Zensurentabelle ”st” zu vermerken. In diesem Fall kann im Fach Stöbern höchstens das Prädikat "genügend" erreicht werden.
(b) Kann infolge Wildmangels kein Laut hinter Wild festgestellt werden, so erhält der betreffende Hund in der Zensurentabelle den Vermerk “?” (fraglich)......
........
Die nachfolgenden Punkte verschieben sich um eine Ziffer

Des Weiteren musste auch die Eintragung in die GHL( §16 der PO) festgelegt werden. Diese Hunde werden in die Anlage I zur GHL eingetragen mit der Bezeichnung Gs. In diesem Fall steht s für stumm.

Dieser Änderungen wurden durch Beschluss des Vorstandes möglich gemacht, der im Jahr 2020 der MDV zur nachträglichen Genehmigung vorgelegt werden wird.
 


 Letzte Aktualisierung
   30 November, 2018

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