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Mitteilungen vom VDH


22.02.10 VDH Rundschreiben Nr.04/2010

Kennzeichnung von Hunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir kommen zurück auf unser Rundschreiben Nr.25/2009 vom 23. November 2009.

1. Neueste Entwicklungen

Inzwischen haben sich weitere Bundesländer (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz) der Rechtsauffassung des Freistaates Bayern angeschlossen (Welpen dürfen nicht mehr ohne Betäubung tätowiert werden). Entsprechende Mitteilungen dieser Bundesländer liegen dem VDH vor.
Inwieweit sich weitere Bundesländer dieser Rechtsauffassung ebenfalls angeschlossen, aber hierzu bisher keine Mitteilung herausgegeben haben, ist nicht bekannt.

2. Rückmeldungen der Zuchtvereine

In der Folge unseres Rundschreibens aus November 2009 haben sich einige Zuchtvereine beim VDH gemeldet. Der Tenor dieser Rückmeldungen:

  • Viele Zuchtvereine beabsichtigen die Einführung des Chippens – benötigen aber Zeit (Beschlüsse, Umsetzung etc.).
  • Einige Zuchtvereine beabsichtigen die Einführung des Chippens, möchten aber unbedingt zusätzlich weiter tätowieren.
  • Einige wenige Zuchtvereine lehnen weiterhin die Kennzeichnung mit Mikrochip ab.

3. Festlegungen des VDH-Vorstands

Der VDH-Vorstand hat sich erneut mit der aktuellen Situation befasst und festgestellt:

I. Die Zucht- und Zuchtbuchhoheit liegt bei den einzelnen Zuchtvereinen im VDH. Hierzu gehören auch die Regelungen zur Kennzeichnung von Hunden. Die VDH Zucht-Ordnung als Rahmenordnung gibt den Zuchtvereinen den Spielraum, auch auf die aktuellen rechtlichen Entwicklungen reagieren zu können (Kennzeichnung der Hunde durch Mikrochip oder Tätowieren).

II. Die sehr große Mehrheit der Zuchtvereine kennzeichnet die Hunde mit Mikrochips bzw. ist in der Umstellungsphase und beginnt in absehbarer Zeit mit dem Chippen.

III. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung bezüglich der Rechtsauffassungen und der möglichen Konsequenzen kann der VDH nur allen Zuchtvereinen dringend raten, die Kennzeichnung der Hunde mittels Mikrochip vorzusehen. Diese Empfehlung erfolgt insbesondere auch im Hinblick darauf, Züchter und Zuchtwarte vor möglichen Konsequenzen zu schützen.

IV. Bei der Einführung des Chippens wird den Zuchtvereinen geraten, das Chippen durch Tierärzte vornehmen zu lassen.

V. Die Argumentation einiger Zuchtvereine (insbesondere Jagdhund-Zuchtvereine), dass man zusätzlich zum Chippen weiter tätowieren möchte, ist nachvollziehbar.

4. Das weitere Vorgehen

Der VDH wird an einzelne, zuständige Länderministerien herantreten, um folgende Anliegen
vorzutragen:

I. Verständnis dafür wecken, dass die Umstellung auf das Chippen Zeit in Anspruch nimmt.

II. Diskussion von möglichen Vorgehensweisen und rechtlichen Interpretationen, unter welchen Umständen das zusätzliche Tätowieren (Maßnahmen zum möglichst schmerzfreien Tätowieren) weiterhin erlaubt bleibt. Die Erfolgsaussichten würden sich verbessern, wenn der VDH in nächster Zeit erklären könnte, dass alle Zuchtvereine im VDH spätestens im Laufe des Jahres 2011 eine Kennzeichnung durch Mikrochip vorschreiben.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

5. Service Lesegeräte

In diesem Zusammenhang weisen wir nochmals darauf hin, dass der VDH eine Kooperation mit der Virbac Tierarzneimittel GmbH eingegangen ist. Die VDH-Mitgliedsvereine (keine Einzelpersonen) haben die Möglichkeit, über die VDH-Geschäftsstelle Lesegeräte zu Vorzugskonditionen zu beziehen.

Wir können das neue MINI MAX Lesegeräte zum Preis von 170,00 € inkl. MwSt. und Verpackung zuzüglich Porto anbieten. Weitere Informationen zum Bezug des Lesegerätes erhalten Sie in der VDH-Geschäftsstelle.

Bernhard Meyer
Hauptgeschäftsführer


17.01.10 VDH Rundschreiben Nr.28/2009

Grenzüberschreitender Welpenhandel - Umfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

der grenzüberschreitende Welpenhandel nimmt stetig zu und wird vom VDH und dem Deutschen Tierschutzbund mit großer Sorge beobachtet. Die Welpen werden unter teilweise katastrophalen Verhältnissen nach Deutschland gebracht und weisen massive Verhaltensauffälligkeiten sowie gesundheitliche Probleme auf.
Auch in Deutschland werden Hunde in sogenannten Massenzuchten gehalten und angeboten.
Insbesondere die Welpenkäufer müssen über die Problematik aufgeklärt werden, damit das Leid dieser Tiere gemindert werden kann.
Wir wollen hierzu eine Informationskampagne starten und benötigen Ihre Mithilfe.
Da keine gesicherten Daten zu dieser Thematik vorliegen, führen wir eine Umfrage auf der VDH-Homepage durch.
Darin rufen wir Hundehalter auf, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Bitte weisen Sie Ihre Mitglieder auf diese Umfrage hin, die unter www.vdh.de veröffentlicht ist.
Auch wenn sich ratsuchende Betroffene an Ihren Verein gewendet haben, sind das für uns bedeutende Informationen, die Sie an uns weiterleiten sollten.

Udo Kopernik
VDH-Vorstandsmitglied


23.11.09 VDH Rundschreiben Nr.25/2009

Kennzeichnung von Hunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 1998 hat das damalige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dem VDH seine Rechtsauslegung des § 5 Abs. 2 Nr. 1 Tierschutzgesetz schriftlich bestätigt. Danach kann eine Betäubung beim Tätowieren bis zu einem Alter von zwölf Wochen unterbleiben. Diese Rechtsauslegung wurde auch mit den Bundesländern vereinbart.

Inzwischen vertreten einige Bundesländer die Rechtsauffassung, dass Welpen nicht mehr ohne Betäubung tätowiert werden dürfen – entsprechende Informationen liegen uns vor.

Begründet wird das u.a. damit, dass die Technik der Kennzeichnung mit Mikrochips so ausgereift sei, dass die damalige Rechtsauffassung nicht mehr aufrecht erhalten werden könne.

Der VDH möchte Sie über diese neue Entwicklung umgehend nach Zugang besagter Nachricht informieren.

Der Großteil der Zuchtvereine im VDH hat bereits auf eine Kennzeichnung mittels Mikrochips umgestellt; einige Zuchtvereine werden zu Beginn des nächsten Jahres mit dem Chippen beginnen.

Der VDH kann in dieser Situation nur dringend raten, auf die Kennzeichnung durch Tätowieren zu verzichten und stattdessen zu chippen.

Die Zuchtvereine im VDH, die dennoch beabsichtigen, auch zukünftig die Welpen zu tätowieren, werden um entsprechende Rückmeldung an die VDH-Geschäftsstelle gebeten.

Sobald hierzu neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir Sie informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Meyer
Hauptgeschäftsführer
 


 Letzte Aktualisierung
   14 Juni, 2010

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