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SPANIELS FÜR DIE JAGD - WILLKOMMEN BEIM JAGDSPANIEL-KLUB e. V.

Die Spaniels bei der fürstlichen Jagd in Scheinfeld

11.11. – nicht nur Martini oder Beginn der närrischen Jahreszeit, sondern dieses Jahr ein wichtiger Termin für die Spanielführer im Süden. Bereits am 1. Juni ging die Einladung zu dieser Jagd bei mir ein. Das ist sehr wichtig, denn Spanielführer, die ihre Hunde bei vielen Drückjagden einsetzen, müssen rechtzeitig disponieren können.

Herr Lisson von der Domäne Schwarzenberg lud uns mit folgenden Worten ein:

„Sehr gerne hätten wir wieder Ihre Hundeführer mit ihren Hunden bei unserer Jagd einsetzen ....  wollen und zwar so viele es geht. Die Hunde arbeiten sehr gut und ich war immer sehr ....      zufrieden. .... Auf der anderen Seite kann ich mir eine Jagd ohne Ihre Hunde nicht vorstellen.“

Das Vertrauen von Herrn Lisson in die Spaniels wurde auch in diesem Jahr nicht enttäuscht!

Bei gutem Herbstwetter trafen sich 14 Spanielführer mit 20 Cockern, 3 Englischen Springern und 1 Welsh Springer am Morgen im Schlosshof. Manches altbekannte Gesicht, aber auch jüngere Spanielführer, erfahrene Drückjagdhunde, aber auch erfreulich viele junge Hunde - Lehrlinge, wie mein Mann sagt - konnten begrüßt werden. Den ganzen Tag über war fürs leibliche Wohl bestens gesorgt.

Nach der offiziellen Begrüßung mit Jagdhornbläsern und dem Abrücken der Schützen, wurden die Spaniels auf verschiedene Revierbereiche verteilt, wobei uns jeweils ein ortskundiger Revierführer begleitete.

Von 10.45 Uhr bis 13.30 Uhr durften unsere Hunde nun ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Begleitet von uns wurde jede Dickung im herbstlichen Wald mit spanieltypischem Eifer durchstöbert und alles vorkommende Wild auf die Läufe gebracht. Jedes der nur noch sehr spärlich vorhandenen Wasserlöcher wurde zur Erfrischung genutzt. Zwei Rotten mit Schwarzwild versuchten sich in die Nachbarjagd zu retten. Die dortigen Jäger saßen aber auch an, da sich die gute Arbeit unserer Hunde offensichtlich herumgesprochen hatte. Auch dort wurde eine sehr gute Strecke erzielt, so gut, dass man es uns nicht einmal verraten wollte. Um 13.30 Uhr waren alle Spaniels zurück. Selbst einem Jagdterrier gefiel es bei uns so gut, dass er sich uns anschloss. Da er, wie unsere Hunde auch, die Telefonnummer seines Besitzers auf der orangefarbenen Warnweste hatte, konnte ich diesem Bescheid geben, dass wir seinen Hund mit zum Schloss bringen. Zwei der Cocker, die allerdings wegen einer stark befahrenen Straße in der Nähe ihres Gebietes nur ungefähr zwei Stunden gelaufen sind, waren auf dem neuesten Stand der Technik. Sie trugen einen Astro Garmin mit GPS Tracker. Dort konnte ausgelesen werden, dass sie in dieser Zeit zwischen 15 km und 20 km gelaufen waren.

Im Schlosshof wurde die Strecke gelegt und verblasen:

  • 22 Stück Schwarzwild
  • 21 Rehe
  • 11 Füchse

Anschließend ging es zum Schüsseltreiben, sofern man nicht noch einen langen Heimweg vor sich hatte. Bei solch gelungenen Jagden mit der hervorragenden Organisation durch Friederike Seitz vom Jagdspanielklub und Herrn Lisson freut man sich bereits auf das kommende Jahr.

Bei der Schwarzenberg – Jagd 2014 lernte ein ansitzender Jäger die Arbeit unserer Hunde zu schätzen. Er bat bereits im Februar 2015 um vier Hundeführer, die bei seiner Jagd am 7.11.2015 durchgehen sollten. Und so kam es, dass durchgehende Spanielführer mit insgesamt 10 Cockern das Wild auf die Läufe brachten. Die Strecke betrug 9 Stück Rehwild – der Jagdherr und seine Gäste waren hoch zufrieden. Ein Jäger meinte: „Das war richtig genial! Ich hörte schon einige Zeit vorher durch den Laut des Hundes, dass etwas anwechselt!“

Und so wurden alle wieder für das nächste Jahr eingeladen. Besser kann es doch gar nicht laufen, denn die Arbeit unserer Hunde stellt eine echte Alternative zur Arbeit anderer Jagdhunderassen dar.

Regina Ückert

 


 Letzte Aktualisierung
   13 Oktober, 2017

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