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SPANIELS FÜR DIE JAGD - WILLKOMMEN BEIM JAGDSPANIEL-KLUB e. V.

Warum unsere Züchter manchmal “halbjagdliche” Würfe ziehen.

Unsere Prüfungsordnung verlangt zu Recht den spurlauten Stöberhund. Ein Spaniel, der also auf einer JZP oder AZP keinen Spurlaut erbringt, kann diese Prüfung nicht bestehen und fällt somit für die jagdliche Anlagen- und Leistungszucht aus.

Es gibt aber sehr gute Deckrüden, die aus den unterschiedlichsten Gründen niemals auf einer Anlagenprüfung geführt wurden, deren Ahnentafeln aber zumeist eine Menge jagdlich gezogener spurlauter Vorfahren aufweisen.

Aber nicht nur der Spurlaut macht einen guten Stöberhund, es kommen noch eine Menge äußerst wichtiger anderer jagdlicher Eigenschaften hinzu. Und es ist zudem höchstwahrscheinlich, dass dieser Hund, der ja doch eine gute jagdliche Abstammung hat, mit einem entsprechenden gut spurlauten Partner auch spurlaute Nachkommen haben wird.

Zudem haben viele unserer Nachbarländer wie Frankreich, Italien oder Dänemark beispielsweise andere Prüfungsordnungen, wo der Spurlaut gar nicht geprüft wird und oftmals sogar unerwünscht ist.

Zur Erweiterung unserer jagdlichen Zuchtbasis informieren sich daher manche unserer Züchter die über eine gute spurlaut jagende Hündin verfügen, über solche ausländischen Deckrüden mit jagdlichen Prüfungen ihres Heimatlandes nach deren Spurlaut. Und sollte solch ein laut jagender Rüde gesund und zuchttauglich sein, dann hat der deutsche Züchter vermutlich einen sehr guten Schritt zur Erweiterung des jagdlichen Genpools getan und der Welpenkäufer hat mit ziemlicher Sicherheit einen genauso guten Jagdhund gekauft wie einer der einen Welpen aus jagdlicher Anlagen- oder Leistungszucht bevorzugt.

 


 Letzte Aktualisierung
   13 Oktober, 2017

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