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An unserem Bezirksgruppenabend am 15. April 2011 hatten wir einen interessanten Vortrag: Indoor-Training war das Zauberwort und meinte die Beschäftigung unseres Hundes in Haus oder Wohnung. Unsere Referentin war Frau Martina Linzmayer, die unter anderem auch Tier-Physiotherapeutin ist. Zugegeben, ich war zunächst ziemlich skeptisch. Wofür brauchte ich einen Vortrag, um meinen Hund zu beschäftigen. Aber ich wurde ganz schnell eines Besseren belehrt. Was uns Frau Linzmayer erläuterte und am praktischen Beispiel demonstrierte, hatte mit Bällchen werfen, Sitz, Platz, Pfötchen usw. überhaupt nichts zu tun. Sie stellte uns professionelles Lernspielzeug für Hunde vor (ich wusste bis dahin noch nicht einmal, dass es das gibt) und zeigte uns aber auch, wie man mit etwas Phantasie und Kreativität aus ganz einfachen Gegenständen des täglichen Lebens (leere Dosen, Hulahoop-Reifen, leere Eierkartons, Socken und vieles mehr) Lernspielzeug für den Hund selbst „herstellen“ kann.
Die Motivation für unseren Hund ist natürlich (wie kann es bei einem Cocker anders sein) Futter in Form von Leckerlis. Diese Belohnungen in Verbindung mit dem Clicker bewirken beim Hund mit viel Ausdauer Wunder. Wie vorzüglich das dann irgendwann klappen kann, zeigte uns Oscar, der Hund von Familie Leiber, der jedes theoretisch vorgetragene Beispiel von Frau Linzmayer beeindruckend in die Praxis umsetzte.
Auch meine im Vorfeld gestellte Frage „wozu das Ganze“ wurde beantwortet:
Hirnjogging für Mensch und Hund
- Psychische Auslastung ohne physische Belastung
- Förderung der Bindung Mensch-Hund
- Bildung von Vertrauen
- Alltagssituationen trainieren
- Abbau von Ängsten
- oder einfach nur, weil’s Spaß macht!!!
.Ich denke, die meisten von uns wurden motiviert, das eine oder andere mit ihrem Hund zu üben
Dorothea Schanz
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