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 Letzte Aktualisierung
   29 März, 2012

Pferdchen

Bezirksgruppe Stuttgart

Rückblick auf die Feier
40 Jahre Bezirksgruppe Stuttgart


Unserer Einladung, mit uns am 2. Juli 2011 das 40-jährige Bestehen der Bezirksgruppe Stuttgart zu feiern, sind viele nachgekommen, Mitglieder und Gäste. Darüber haben wir uns sehr gefreut, auch wenn es denn gern mehr als 38 hätten sein dürften.

Die Tage zuvor noch bedenkliche Blicke zum Himmel, war es doch anfangs der Woche drückend heiß und schwül, hatte der Wettergott doch ein Einsehen, und wir hatten genau das richtige Wetter für unsere Vorhaben.

Pünktlich um 12.45 trafen wir uns auf dem Parkplatz vor dem Kloster Lorch, um miteinander eine Führung durch das Stauferrundbild zu machen. Schön war, dass keiner unserer Hunde im Auto bleiben musste, alle durften mit, und das sei vorab gesagt, sie haben sich vorbildlich benommen.
 

Treffpunkt

Treffpunkt2

Alle freuen sich auf den Nachmittag und Abend

Dieses monumentale Stauferrundbild wurde von dem Maler Hans Kloss in 4 ½ Jahren geschaffen und hat eine Länge von 30 m und ist 4,5 m hoch. In mehr als beeindruckendem Wechsel der Szenen vom Schwabenland über Italien und der Türkei bis nach Jerusalem und z. B. mit über 600 gemalten Pferden sind der Aufstieg und Fall der Staufer dargestellt. Die Epoche beginnt mit dem Stammvater der Staufer, Friedrich von Büren im 11. Jahrhundert und endet mit dem Tod des Konradin, der 1268 in Neapel von Karl von Anjou öffentlich hingerichtet wurde. Im Rundbild sind allerdings nur die Jahre von 1102 bis 1268 dargestellt.
Hingegen, so unsere hervorragende Führerin, sind die Staufer auch heute noch in den Stammbäumen aller europäischen Adelshäuser vorhanden, waren doch die Töchter der Königsfamilien von Norden bis Süden und Westen bis Osten verheiratet und hatten entsprechend Nachkommen. Der bekannteste aller Staufer war wohl Kaiser Barbarossa, der im Alter von 67 Jahren in der Türkei beim Baden ertrank; der bedeutendste Staufer war aber wahrscheinlich sein Enkel, Friedrich, der II., der im Alter von 16 Jahren zum König und später sogar zum Kaiser gekrönt wurde.

 

2-Stauferrundbild

Stauferrundbild mit der Burg und Szene „Weibertreu

Nach dieser mehr als interessanten Führung und einer kleinen Stärkung mit Eistüten oder Keksen fuhren wir dann zum nächsten Treffpunkt am Leinecksee, von wo aus wir in 1,5 Stunden an diesem und am Eisenbachsee entlang zur Meuschenmühle wanderten. Wie es bei unseren Wanderungen so üblich ist, zog sich der Pulk bestimmt über 100 - 150 m in die Länge. Einige unserer Spaniels und auch befreundete „andere“ Hunde durften frei laufen, andere wiederum mussten wegen „Waldnähe und Wild“ an der Leine bleiben.
 

3-Am-Leinecksee

4-Auf-dem-Weg-zur-Meuschenm

Auf dem Weg zur Meuschenmühle

Der Kaffeeduft zog wohl magisch an und so erreichten wir fast alle gleichzeitig die Meuschenmühle, wo fleißige Heinzelfrauen und -männer bereits Tische und Bänke aufgebaut hatten. Kaffee und Kuchen stand ebenfalls schon bereit, sodass wir uns - was vor allem die Hausfrauen unter uns mehr als schätzten, nur noch an die gedeckten Tische setzten mussten. Auch unsere Pferdekutschen mit den etwas Fußschwächeren trabten mit uns ein.
 

8-Kaffee

6-BG-Sprecher

5-Kaffee

Beim Kaffee vor der Meuschenmühle

8-Kaffee-bei-der-Meuschenmu

7-Kaffee

Das Gebäude der heutigen Meuschenmühle wurde 1787 errichtet; tradiert allerdings den bereits 1271 erwähnten Standort der Nibelgaumühle. Das Gebäude der Meuschenmühle ist weitestgehend im Original überliefert. Auch die Mühlentechnik ist in Gänze noch voll funktionsfähig und wird im Rahmen von Führungen für kurze Zeit in Betrieb genommen. Allerdings konnten wir nur das Mühleninnere besichtigen; ein Betrieb war ob des Wassermangels des Eisenbachs nicht möglich.

9-Besichtigung

Besichtigung der Mühle und vor dem Mahlwerk

Vor-dem-Mahlwerk


Während der Besichtigung und während wir immer wieder etwas zu erzählen hatten, warteten unsere Hundchen geduldig unter dem Tisch und die Pferdchen vor ihren Kutschen.
 

11-Wir-warten
12-wir-warten

Wir warten geduldig


Gegen 17.00 Uhr hieß es dann „aufsteigen“ oder „marschieren“. Eine kleinere Gruppe ging den „alten“ Weg zurück, wiederum andere stiegen den Berg an und wanderten so praktisch einen Rundweg zurück zum Leinecksee. Und auch dort kamen wir Fußgänger und Kutschenfahrer fast gleichzeitig wieder an
 

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Mit dem Planwagen durch den Welzheimer Wald

Im Kutscherstüble der Familie Köngeter in Alfdorf war dann unser Abschluss mit einem warmen Bufett und Getränken - je nach Gusto. Die BG-Mitglieder hatten es gut, wurden sie doch an diesem Tag „frei“ gehalten. Die Geschichte erzählt, dass es bereits auf und im Planwagen recht lustig zu ging, da flüssiges Obst in Hülle und Fülle vorhanden war. War schon den ganzen Nachmittag super Laune angesagt, so steigerte sich diese dann beim Abendessen und danach noch weiter. Die, die aus welchen Gründen auch immer früher nach Hause mussten, bedauerten dies sicher ob der Geschichten, die dann beim nächsten Treffen erzählt wurden. Wobei dem Wunsch des nächtlichen Bades im Schwimmbecken von BG-Mitgliedern dann doch wohl nicht mehr nachgegangen wurde.

Unser BG-Sprecher - unser Alois Jurinke - hielt vor dem Abendessen eine kurze Rede, in der er sich bei seinen Mitstreitern für die Vorbereitung des Jubiläumstages mit jeweils einer guten Flasche Wein bedankte.

Birgit Sauer als seine Stellvertreterin bedankte sich bei Alois für sein unermessliches Tun in der BG Stuttgart. Auch wenn er erst seit 2006 als BG-Sprecher fungiert, so hat er doch seit Gründung der BG im Jahr 1971 (Gründungsmitglied) im Hintergrund gewirkt und ohne sein Tun und seine Verbindungen wäre die BG Stuttgart sicher nicht da, wo sie heute ist.
 Nochmals Danke, lieber Alois und hoffentlich gedeiht der Rosenstock in Deinem Garten und Du findest genug Muse, um die klassische Musik der CD zu genießen.

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14Alois-bedankt-sich

Alois begrüßt zum abschließenden Abendessen und bedankt sich bei seinen Mitstreitern

15-

16-Und-manche

Leider sind auf diesen Bildern nun nicht „alle“ drauf, weil unsere „Raucher“ immer mal wieder nach draußen mussten.

Und nun freuen wir uns auf das 50-Jährige in 10 Jahren und hoffen, dass wir dann auch noch alle wieder miteinander feiern können.

 

Text: Birgit Sauer
Fotos: Birgit Sauer und Jasmin Ruff
 

 

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